IMMORTELLE * INGWER * IRIS *

IMMORTELLE *  INGWER  * IRIS *

IMMORTELLE

Botanischer Name: Helichrysum italicum/angustifolium

Pflanzenfamilie: Asteraceae (Korbblütler)

Herkunft: Man findet die Immortelle im ganzen Mittelmeerraum, sowie im östlichen Teil von Nordafrika. Es ist eine sehr anspruchslose Pflanze, sie wächst sogar auf Geröllhalden und am Strassenrand.

Gewinnung: Wasserdampfdestillation

Synonyme: Strohblume, Sonnengold, Currykraut, Die Unsterbliche, Katzenpfötchen 

Duft: krautig, würzig, warm

Duftnote: Herznote

Element: Feuer

Haltbarkeit: 5 Jahre

Duftharmonie: harmoniert mit alle Zitrusdüfte, Cistrose, Lavendel, Muskatellersalbei und Zypresse

Verwendung: für Massageöl, Salben, Duftlampe, Bäder, Körper- und Massageöle, Waschungen und Kompressen

Wirkung: hilft bei Husten, Heiserkeit und Bronchitis,  Akne, unreiner und entzündeter Haut, Hautproblemen und Allergien, Muskelschmerzen, Prellunen, wirkt schleimlösend und schmerzstillend.

Wenn Sie Immortelle als Raumduft benutzen, sollten Sie sich an die Dosierungsvorschriften halten. Überdosiert kann die stark wirksame Essenz die Stimmung dämpfen.

Botanikgeschichte Es gibt fast 500 verschiedene Strohblumenarten, darunter die Helichrysum Italicum, wie der Fachbegriff der italienischen Strohblume lautet, ist das Emblem Korsikas. Die italienische Strohblume wird Immortelle - die „Unsterbliche“ - genannt, weil sie nach dem Pflücken nicht welkt. Die Geschichte der Immortelle reicht jedoch weiter zurück, bis hin zu Homers Odyssee, was weiter zu ihrem Mythos beiträgt: Die Pflanze soll das Geheimnis der Schönheit von Prinzessin Nausikaa sein, der Tochter des phaiakischen Königs. Sie ist die Wohltäterin des schiffbrüchigen Odysseus, der die Tugenden der energiebringenden Immortelle ebenfalls kennenlernt. Die Immortelle ist auch heutzutage eng mit der Schönheit verbunden und ihr ätherisches Öl ist heute einer der wichtigsten Inhaltsstoffe der Cremes, Balsams und Anti-Aging Produkte.

 

INGWER

Botanischer Name: Zingiber officinale
Familie : Zingiberaceae, Ingwergewächse
Herkunft: Ingwer ist ursprünglich in China und Indien heimisch, wird aber jetzt in vielen tropischen Ländern angebaut, auch in Westindien und Afrika.
Gewinnung: Wasserdampfdestillation der Wurzeln. Aus 25 kg Wurzeln erhält man 1 L ätherisches Öl.
Synonyme: Ginger, Imber, Immerwurzel, Ingber, Ingwerwurzel
Duft: feurig, würzig, kräftig
Note: Kopf-/Herznote
Element: Feuer
Haltbarkeit: 3 Jahre
Duftharmonie: verbindet sich gut mit alle Gewürz-, Blüten-, Zitrus- und Holzölen, besonderes mit Wacholdr, Rosmarin, Kardamon, Koriander und Pfeffer.
Verwendung: für Duftlampe, Massageöl, Aromabad, Kompressen oder Waschungen
Wirkung: entgiftend, entzündungshemmend, appetitfördernd, verdauungsfördernd und schleimlösend.

Vorsicht! Ingweröl kann in hohen Konzentrationen hautreizend wirken und Allergien auslösen. Auf der Haut erhöht es auch die Lichtempfindlichkeit. Schwangere sollten auf die Anwendung verzichten, Ingweröl Wehen auslösen kann!

Botanikgeschichte: Das Wort Ingwer stammt über altfranzösisch gimgibre und vom lateinischen gingiber oder zingiber. Vermittlung ist die Herleitung von Sanskrit śṛṅgavera  „Hornwurzel“  - wegen der gekrümmten Form.

Der Ingwer zählt zu den ältesten Gewürzen und Heilpflanzen überhaupt. Er wurde in China bereits vor 3000 Jahren kultiviert. Im Ayurveda galt Ingwer als Universalheilmittel.  Im Orient wurde der Wurzel eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.  Nach Europa kam der Ingwer aus Indien in der Römerzeit.

 

IRIS

Botanischer Name: Iris pallida oder florentina

Familie: Iridaceae, Schwertliliengewächse

Gewinnung: Wasserdampfdestillation der 2-3 Jahre lang gelagerten Wurzeln.Aus etwa 10.000 kg getrockneten Wurzeln gewinnt man1 kg Irisbutter. Das ätherische Irisöl gewinnt man erst durch Extraktion. Die Irisbutter wird durch Zugabe von Alkogol, der danach wieder abgedampft wird, herauslösen lassen. Deshalb gehört Irisöl zu den teuersten und kostbarsten ätherischen Ölen.

Synonyme: Schwertelwurz, Wasserschwertlilie, Zahnwurzel

Herkunft: Man findet Schwertlilien in ganz Europa, richtiggehend angebaut werden sie aber in Südfrankreich und in der Toskana.

Duft: fein, blumig, warm

Note: Herznote

Element: Wasser

Haltbarkeit: 5 Jahre

Duftharmonie:Verbindet sich gut mit Benzoeöl, Ylang-Ylang, Rosenöl, Vanille, allen Zitrusölen, Sandelholz und allen Gewürzölen.

Verwendung:Das Iris-Öl verwendet man fast ausschließlich in Parfums oder in Körperölen. Die Kosmetikindustrie liebt natürlich diesen wunderbaren Duft und stellt allerlei Cremes und Gesichtsöle mit Irisöl her, das eine wundheilende, reinigende und nährende Wirkung auf die Haut hat.

Wirkung: das Öl wirkt stark schleimlösend, wodurch sich die Anwendung bei Bronchitis besonders bewährt hat. Früher verwendete man die Wurzeln der Iris auch zu Heilzwecken, so gab man sie zum Beispiel kleinen Kindern, damit sie darauf herum kauen konnten, wenn sie Zähne bekamen. Der beim Kauen entstehende Schleim hat eine leicht kühlende Wirkung, zudem beruhigt er das Zahnfleisch und hilft etwas gegen die Schmerzen.
Das Irisöl hat eine stark harmonisierende Wirkung,  auf psychischer Ebene wirkt es sehr beruhigend und ausgleichend.

Es liegen keine Vorsichtsmaßnahmen vor.

Botanikgeschichte: Die Schwertlilie ist eine Pflanze, die zwischen 30 und 100 cm groß werden kann. Wie der Name schon sagt, hat sie schwertförmige Blätter. Sie hat im oberen Teil mehrere große Blüten, die weiß, hell- bis dunkel violett oder hell- bis dunkelblau sein können. Seinen Namen soll das Irisöl vom griechischen Arzt Hippokrates selbst bekommen haben: Wegen ihrer Farbenpracht, die ihn an einen Regenbogen erinnerte, gab er ihr den Namen der Göttin der Regenbogen. Die Iris-Arten werden wegen ihrer schönen und auffälligen Blüten als Zierpflanzen geschätzt. Schwertlilien sind trotz ihres Namens nicht mit Lilien verwandt.